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Pfahlbauten - Leben in der Jungsteinzeit (ca. 4000 - 2500 v.Chr.) Im Dachgeschoss des Hauses wird die Jungsteinzeit auf der Höri präsentiert.
Zahlreiche Reste von Uferrandsiedlungen, sogenannten Pfahlbauten, haben sich in der Seekreide des Bodensees erhalten. Das Museum zeigt Funde aus den archäologischen Grabungen in Hornstaad und Hemmenhofen.
Durch den guten Erhaltungszustand der Objekte, kann das Leben der jungsteinzeitlichen Menschen am See detailliert rekonstruiert werden. So geben Pflanzensamen und Knochenreste Auskunft über die Nahrungsgewohnheiten der Neolithiker, die bereits Ackerbau betrieben und von Viehzucht lebten. Steinbeile, Schaber und Sägen dienten als Werkzeuge, mit denen Gestein, Holz, Tierhäute und weitere Dinge des täglichen Lebens bearbeitet wurden. Für Jagd und Fischfang wurden Speerschleudern, Angelhaken und Netze benutzt. Geflechtereste weisen darauf hin, dass die Pfahlbauern nicht nur Tongefäße, sondern auch Körbe herstellten. Textilfragmente zeigen den hohen Grad der Webkunst. |
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