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Bildende Künstler auf der Höri Seit Beginn des 20. Jahrhunderts ließen sich zahlreiche bildende Künstler auf der Höri nieder. Unter den ersten waren Maler, wie Max Bucherer und Otto Blümel, die aufgrund ihrer freundschaftlichen Beziehung zu Hermann Hesse und Ludwig Finckh in deren Nähe zogen. Zunehmend wurde die durch den Fremdenverkehr populärer gewordene Höri auch für Landschaftsmaler, wie Eugen Segewitz und Walter Waentig attraktiv. Eine größere Anzahl von Künstlern siedelte während des „Dritten Reiches“ auf die Höri über. Einige hatten Wohnung und Atelier verloren, den meisten, als „entartet“ geltenden Künstlern aber drohte politische und ethnische Verfolgung. Ohne Deutschland ganz den Rücken kehren zu müssen, fühlten sich viele Kunstschaffende durch die Nähe der Halbinsel zur Schweiz, vor den Übergriffen der NSDAP sicher. Walter Kaesbach, Kunsthistoriker und Mäzen gehörte mit Otto Dix, Helmuth Macke und Max Ackermann zu den ersten, die hier in den 30er Jahren Zuflucht und eine neue Heimat fanden. Während des Krieges entdeckten Ferdinand Macketanz, Erich Heckel, der Bildhauer Hans Kindermann und der Fotograf Hugo Erfurth die Vorzüge der Höri. Curth Georg Becker, Walter Herzger, Gertraud Herzger von Harlessem, Rudolf Stuckert, Rose-Marie Schnorrenberg und Jean Paul Schmitz ließen sich kurz nach dem Krieg an diesem Ort nieder. Die Gemälde- und Skulpturengalerie zeigt neben den Werken der soeben genannten Künstler auch die Arbeiten der heute hier lebenden Maler und Bildhauer.  |
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